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ForRest

Ich ging Richtung Süd-Ost, vorbei am Friedhof,
"auf wiedersehen" stand auf einem Grabstein.
Der Mond schien als würde er meinen Weg erleuchten.
Ich verließ die Straße und ging über den Feldweg weiter.
Eine leichte Brise brachte frischen Wind von Nord.
Sie stärkte meinen Rücken.
Umso näher ich an den Wald kam,
desto freier fühlte ich mich.
Ich freute mich wie ein kleines Kind,
wobei ich mir nicht ganz sicher warum.

Ich erreichte den Waldrand, schaute mich um.
Auf der einen Seite der alte Wald,
auf der anderen Seite Kilometer weite Felder.
Bis zum Elm konnte ich sehen.
Die Luft war klar, kaum Wolken am nächtlichen Himmel.
Ich setzte mich auf eine Holzbank.
Sie stand direkt am Waldeck unter ein paar Ästen
Ich konnte den wunderbaren Ausblick über die Felder
Richtung Elm genießen, der sich langsam in einen roten Schleier warf.

Ich wusste das es nicht mehr lange dauern würde,
bis die Sonne erneut das Licht der Welt erblickt.
In diesem Moment erkannte ich,
dass es kaum schönere Dinge geben kann,
Dinge die ich diesem, ich will es schon fast Erlebnis nennen,
vorziehen würde.
Doch eins würde mir schnell bewusst:
Vor mir der rot leuchtende Elm,
der eine seltsame Wärme in mir weckte.
Hinter mir der alte Wald,
der mir das Gefühl gab, frei und stark zu sein.
Doch neben mir, nur ein leerer Platz auf der Bank,
der mir klar werden ließ,
dass es ohne dich nicht mal halb so schön ist
und ich trotz allem alleine war....

Orthor
18.4.07 18:32


Freiheit

FREIHEIT

Was bedeutet das überhaupt? Was steckt hinter diesem Wort? Wie lege ich es auch? und zuletzt: Bin ich ein freier Mensch?

Nun versuche einmal einen ein ich mich zu gewären, nicht nur für die leser auch und vorallem für mich selbst.

Alles find damit an das ich wiedermal tief in meine musik versunken war und mir vorstellte ich würde die geschichten die von heldentaten und dem leben in dem dunkel zeitalter (100 n.chr. - 900 n. chr.) selbst miterleben. ich sah kriege und ich sah frieden. ich sah das töten und das leben geben. jeder stamm, jede familienbande war ihr eigener herr und sie verehrten ihre götter die arsen unter der führung den allvaters odin. kein könig kein papst und keine imperialistische gleubesgemeinschaft engte sie in ihrem leben und in ihrer art zu leben ein. ich dachte mir: diese menschen haben noch echte freiheit genossen!

da war es! dieses wort?! freiheit. diese menschen waren also frei ja? umso mehr ich darüber nachdachte umso unsicherer wurde ich, was die bedeutung des wortes freiheit angeht.

frei sind die flüsse... sie fließen unentwegt

frei ist der wind... er weht wohin er will

 

der wind ist nicht frei... er kann niemals aufhören zu wehen

die flüsse sind nicht frei... keiner von ihnen kann nach belieben versiegen

 

die menschen in ihren familienbanden, sie konnten häuser bauen wo sie wollten, sie konnten entscheiden wann sie leben und auch ob sie sterben möchten, wen sie bekriegen und wen sie lieben und trotz alle dem... waren diese menschen frei?

 

ich stelle mir meine freiheit folgender maßen vor:

ich lebe mit meiner frau und meinen kindern ein einem kleinen dorf nur eine kleine siedlung an einem waldrand. die häuser sind gebaut auf holz und lehm und technik wie strom gibt es nicht. unsere tägliche arbeit besteht darin nahrung und all die rohstoffe zu besorgen die wir fürs überleben brauchen. keine zwänge, kein geld, keine politiker oder beamte, niemand der mit vorschriften und formularen nervt. einzig und allein das gesetz des stärkeren hält das leben in schach. die menschen haben achtung voreinander da jeder auf den anderen angewiesen ist, wenn ihn not oder elend ereilen. jeder ist bestrebt dem anderen zu helfen. doch auch in dieser welt gibt es konflikte. andere die unsere freiheit begehren ziehen strammen schrittes mit erhobenen schwertes auf uns zu und wir werden nicht tatenlos zusehen, wie sie uns das nehmen was wir in unsrer täglich arbeit aufgebaut haben. so ziehen die starken des dorfen seit an seit in die schlacht. ein letztes gebet wir an die götter gesprochen, sie sollen unsre familien wohl behüten und denen die mutig fallen werden einlass in valhalla gewären. sowohl feind als freund. jeder der mit ehre die klinge schwingt soll mein bruder sein. nun stehen wir der horde gegenüber, wir schreien uns die seele aus dem leib und goloben tyr thor und odin. der kampf entbrennt, die speere rammen in die leiben und die schwerter schneiden fleisch von den knochen. die schreie der sterbenden klingen süß, süß wie meth. auch ich werde verwundet. doch ioch kämpfe weiter, ich will meine ehre vor den göttern die uns bereits beobachten nicht verlieren... auf keine fall will ich als feigling dastehen. ein weiterer stirbt duch meine klinge, geschmiedet durch mein eigen hand. ich fühle ein ziehen unter der linken schulter. ich fühle warmes frischen blut das sich einen weg aus meinem körper bahnt um sich letztentlich auf dem rotgefärbten boden mit dem blut meiner kameraden zu verfließen. ich fühle keinen schmerz. ich falle auf die knie und kippe auf den rücken. ein speer steckt tief in meiner seite. ich merke wie ich schwächer werde.. und aus dem himmel reiten odins jungfern und eilen nach mir... ich schließe meine augen und halte mein schwert fester in meiner hand den je... bald hab ich es geschafft...

10.4.07 22:44





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